Fukuoka – Fukuoka Sehenswürdigkeiten & Tipps

Fukuoka – Fukuoka Sehenswürdigkeiten & Tipps

Fukuoka gilt nicht nur als Tor zur südlichen Insel Kyūshū, sondern auch zu den lebenswertesten Städten der Welt. Zu verdanken hat sie diesen Titel vermutlich ihrem Mix aus Natur und Großstadt. Die Menschen in Fukuoka sind entspannt und das ist auch kein Wunder. Immerhin sind die Touristenzahlen hier sehr viel geringer als auf Honshu, der Hauptinsel Japans die Stadt verfügt über ein gutes ÖPNV-System und neben einem abwechslungsreichen Nachtleben, kannst du in Parks, an Flüssen oder am Strand entspannen.

Das alles macht Fukuoka zu einem tollen Reiseziel. Selbstverständlich findest du hier auch Schreine und Tempel sowie andere historische Stätten, die einen Besuch mehr als lohnen.
Was es in Fukuoka sonst noch so alles zu entdecken und zu erkunden gibt, verrate ich dir im Folgenden.

Über Fukuoka

Fukuoka (福岡市, wörtlich etwa „Glückshügel“) ist die größte Stadt auf Kyūshū, der südlichsten Hauptinsel Japans, und die achtgrößte Stadt des Landes.

Man kann Fukuoka grob in zwei Hälften teilen: Hakata und Tenjin mit der dazwischenliegenden Insel Nakasu. Diese Gebiete waren früher zwei eigenständige Städte. Hakata war damals die Handelsstadt im Osten und Fukuoka und Tenjin als Burgstadt im Westen. 1889 wurde die Städte miteinander vereinigt, sodass die moderne Stadt Fukuoka entstehen konnte.

Dies erklärt vielleicht, warum der Bahnhof der Stadt nicht „Bahnhof Fukuoka“ sondern „Hakata Station“ heißt.
Dieser Bahnhof ist einer der Haupt-Verkehrsknotenpunkte von Fukuoka und markiert das Geschäftszentrum der Stadt. Tenjin hingegen ist das kulturelle Zentrum und verfügt über diverse Geschäfte, Restaurants und Bars.

Tōchō-ji in Fukuoka

Wie komme ich nach Fukuoka?

Fukuoka ist sehr gut per Bahn bzw. Shinkansen zu erreichen. Verbindungen gibt es ab Tōkyō und Ōsaka. Ich bin kein Fan von Inlandsflügen, aber du hast natürlich auch die Möglichkeit, von Tōkyō aus mit dem Flugzeug nach Fukuoka zu fliegen.

Wir sind von Seoul (Südkorea) aus nach Fukuoka geflogen. Der Flug dauert nur rund anderthalb bis zwei Stunden. Generell ist Fukuoka gut mit anderen asiatischen Ländern verbunden. Es gibt auch Verbindungen nach China oder Taiwan.

Vom Flughafen aus hast du die Möglichkeit, mit dem Bus oder der U-Bahn zur Hakata Station (quasi dem Hauptbahnhof von Fukuoka) zu gelangen. Die U-Bahn-Station befindet sich unter dem Terminal für Inlandsflüge. Die Bus-Terminals befinden sich vor den jeweiligen Terminals. Du kannst also sowohl vom Inlandsflug- als auch vom Auslandsflugterminal zusteigen.

Beim nächsten Mal werde ich Fukuoka vermutlich mit dem Zug anfahren. Von Tōkyō sind es etwas mehr als 1000 Kilometer und der Shinkansen braucht rund 5 Stunden bis nach Fukuoka. Von Ōsaka sind es nur rund 550 Kilometer und benötigt etwa zweieinhalb Stunden. Damit lässt sich Fukuoka ganz gut in deine Reiseroute einbauen.

Wie viele Tage sollte ich für Fukuoka einplanen?

Meiner Meinung nach solltest du rund 3 bis 5 Tage für Fukuoka einplanen. Es kommt natürlich immer darauf an, wie viel du sehen möchtest, aber ich würde bei meinem nächsten Besuch definitiv etwas mehr Zeit mit einkalkulieren.

Wir waren rund 3 Tage vor Ort, ehe es weiter nach Nagasaki ging. Rückblickend würde ich noch zwei Tage dranhängen, um ggf. auch mehr Ausflüge in die Natur zu machen.

Solltest du einen reinen Städtetrip nach Fukuoka planen, sollten drei Tage allerdings ausreichend sein.

Tōchō-ji in Fukuoka

Fukuoka Sehenswürdigkeiten

Tōchō-ji

Der Tōchō-ji (東長寺) ist ein buddhistischer Tempel und wurde der Überlieferung zufolge 806 von dem Mönch Kūkai gegründet. Damit gilt er als ältester Tempel der Shingon-Schule auf Kyūshū. Sein Bergname lautet Nangakuzan (南岳山, wörtl. etwa „Südberg“).

Während des 16. Jahrhunderts brannte die Tempelanlage jedoch nieder und wurde kurz danach teilweise wieder aufgebaut. Wieder kurze Zeit später ging die Anlage jedoch erneut in Flammen auf.

Ein erneuter Wiederaufbau des Tempels wurde veranlasst. Allerdings wurde er nun an einer etwas südlicher gelegenen Stelle wieder aufgebaut. Doch der Zweite Weltkrieg sorgt für eine erneute Zerstörung der Tempelanlage. Das, was du heute siehst, ist die daraus entstandene neu-errichtete Tempelanlage. Die ist jedoch deutlich kleiner als die vorherigen. Darüber hinaus entstanden im Zuge dieses Wiederaufbaus auch diverse moderne Gebäude, die es so vorher natürlich noch nicht gab. Zu gänzlich neuen Gebäuden gehören die Haupthalle (Hondō), die Pagode sowie der Große Buddha (daibutsu).

Adresse: Tōchō-ji, 2-4 Gokushomachi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0037, Japan
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr (die Great Buddha Hall hat bis 16:45 geöffnet)
Eintritt: kostenlos

Tōchō-ji in Fukuoka

[Info] Bergnamen

Tempel tragen in Japan oft mehrere Namen. Namen dem eigentlichen Tempelnamen gibt es also noch weitere Namen, wie etwa den Bergnamen (山号, sangō). Darüber hinaus gibt es aber auch noch die Untertempelnamen (院号, ingō), die meist bei kleineren Tempeln genutzt werden.

Trägt ein Tempel einen sogenannten Bergnamen, so erkennt man dies an der Endung -san/-zan (山), was wörtlich übersetzt „Berg“ bedeutet.
Diese Bezeichnung stammt aus China und tauchte dort erstmals während der Sechs Dynastien auf. Mit der Ausbreitung des Buddhismus gelangte diese Bezeichnungsweise dann auch nach Korea und Japan.

Sie dient vornehmlich zur Unterscheidung von Tempeln, die den gleichen Namen tragen. Wenn du dich ein wenig eingehender mit Japan und seinen Tempel und Schreinen beschäftigst, wirst du feststellen, dass es diverse Tempel- und Schreinnamen mehrfach gibt (bspw. wie der Kiyomizudera oder der Yasaka-jinja).

Für gewöhnlich nimmt man dafür den Namen der jeweiligen Bergregion, in der sich der jeweilige Tempel befindet. Im Laufe der Zeit bekamen allerdings auch Tempel „Bergnamen“, die in Tälern und auf Ebenen lagen. Dieser Entwicklung ist es geschuldet, dass auch der Tōchō-ji einen solchen Bergnamen trägt.

Hakata Old Town Area

Unweit vom Tōchō-ji findest du die Hakata Old Town Area. Hier gibt es diverse Tempel und andere historische Gebäude, die zum Schlendern einladen. Die friedlichen Straßen bilden einen schönen Kontrast zum quirligen Leben von Fukuoka.

Das bekannteste Gebäude ist das Hakata Sennen-no-Mon, ein Tor, das den Eingang zur Old Town Area, also zum historischen Teil der Stadt markiert.

Die Hakata Old Town Area war einst das florierende Zentrum von Hakata, die im Mittelalter (ca. frühes 12. Jahrhundert bis spätes 16. Jahrhundert) die größte Handelsstadt war.

Adresse: Hakata Old Town Area, 1 Chome-7 Hakata Ekimae, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0011, Japan

Hakata Old Town Area in Fukuoka

Shōfuku-ji

Unweit des Mikasa Flusses und in der Nähe des Tōchō-ji befindet sich der Shōfuku-ji (聖福寺). Der buddhistische Tempel wurde im Jahr 1195 erbaut und gilt damit als ältester noch existierender Zen-Tempel Japans. Eine Tafel am Tempel soll dies bestätigen und besagt: „Dies ist der erste Zen-Tempel in Japan.“

Mittlerweile geht man jedoch davon aus, dass der erste Zen-Tempel der im Jahr 1191 errichtete Hōon-ji war.

Leider kann man das Tempelgebäude nicht betreten, aber Besucher können über die Tempelanlage schlendern und die Gebäude immerhin von außen betrachten.

Der Shōfuku-ji wurde im Laufe der Zeit mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Das Tempelgelände ist sehr schön und grün. Darüber hinaus finden sich hier diverse Tempeltore, wie das Sanmon-Tor, welches wohl das auffälligste ist.

Wenn du eine Führung möchtest oder Fotos machen möchtest, musst du einen vorherigen Antrag stellen. Wenn dich das nicht interessiert, kannst du das Gelände einfach so besuchen.

Adresse: Shōfuku-ji, 6-1 Gokushomachi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0037, Japan
Öffnungszeiten: 08:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: kostenlos

Mangyo-ji

Der Mangyo-ji (萬行寺) ist ein buddhistischer Tempel zwischen dem Tōchō-ji und dem Kushida-Schrein. Solltest du in der Nähe sein, kannst du dem Tempel einen kleinen und kurzen Besuch abstatten. Er befindet sich zwischen Häuserreihen und ist leicht zu übersehen. Er sorgt allerdings für ein bisschen spirituelle Ruhe im Großstadttrubel.

Adresse: Mangyoji, 4-50 Gionmachi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0038, Japan
Öffnungszeiten:
08:00 bis 16:30 Uhr
Eintritt:
kostenlos

Mangyo-ji in Fukuoka
Mangyo-ji in Fukuoka

Kushida-Schrein

Der Kushida-Schrein oder Kushida-jinja (櫛田神社) ist der große Schutzschrein von Hakata. Er ist den Göttern Ohatanushi-no-mikoto, Amaterasu-omikami und Susanowo-no-mikoto geweiht und wurde mutmaßlich im Jahr 757 auf Anordnung des Kaisers errichtet.

Als er im Laufe der Zeit beschädigt wurde, trug Toyotomi Hideyoshi dazu bei, dass das heutige Hauptgebäude des Schreins im Jahr 1585 wiederaufgebaut wurde.

Heute ist der Schrein unweigerlich mit dem Hakata Gion Yamakasa (博多祇園山笠) verbunden. Dabei handelt es sich um ein rund 770 Jahre altes Fest, das jedes Jahr in der ersten Juli-Hälfte stattfindet.
Bekannt ist das Fest für seine Kakiyama-Wagen, die rund eine Tonne wiegen und während des Festes durch die Stadt getragen werden.

Die Yamakasa (山笠, so werden die Festwagen beim jährlichen Fest des Kushida-jinja genannt) werden ganzjährig am Kushida-Schrein ausgestellt – außer zur Zeit des Festes natürlich.

Adresse: Kushida-Schrein, 1-41 Kamikawabatamachi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0026, Japan
Öffnungszeiten: 09:00 bis 17:00 Uhr
Eintritt: kostenlos

Shimekake-Inari-Jinja

Der Shimekake-Inari-Jinja (注連懸稲荷神社) ist ein kleiner Inari-Schrein und befindet sich auf dem Gelände des Kushida-Schreins. Er zeichnet sich, wie so viele Inari-Schreine, durch eine Reihe von roten Toriis aus.

Der Hauptgott, der im Inari-Schrein verehrt wird, ist der Gott der Nahrung. In diesem Fall ist es der Hauptgott der Ernte und des florierenden Handels.

Einer kleiner Abstecher dahin lohnt sich, wenn so sowie am Kushida-Schrein bist.

Adresse: Shimekake-Inari-Jinja, 1 Kamikawabatamachi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0026, Japan

Hakata Port Tower

Wenn du einen Blick über die Stadt haben möchtest, dann solltest du den Hakata Port Tower (博多ポートタワー) besuchen. Der 103 Meter hohe Sendeturm verfügt nämlich über eine Aussichtsplattform in 73,5 Metern Höhe und bietet dir damit einen guten Blick über die Stadt. Der Besuch der Aussichtsplattform ist kostenlos.

Entworfen wurde der Turm vom Architekten Naitō Tachū, der neben dem Tōkyō Tower unter anderem auch den Tsūtenkaku in Ōsaka entworfen hat, dem er mehr als ähnlich sieht.

Adresse: Hakata Port Tower , Japan, 〒812-0021 Fukuoka, Hakata Ward, Chikkohonmachi, 14−1 博多ポートタワー
Öffnungszeiten: 10:00 bis 17:00 Uhr (mittwochs geschlossen)
Eintritt:
kostenlos

Burg Fukuoka

Die Burg Fukuoka oder Fukuoka Castle (福岡城, Fukuoka-jō) steht heute nicht mehr. Eigentlich sind nur noch Ruinen von ihr übrig.

In der Edo-Zeit wohnten dort die Kuroda (黒田), eine Familie des japanischen Schwertadels, die zu den großen Tozama-Daimyō gehörten.

Ursprünglich wurde im Jahr 1588 die Burg Najima (名島) in der ehemaligen Provinz Chikuzen, dem heutigen Fukuoka, errichtet. Nach der Schlacht von Sekigahara wurde die Burg aufgegeben und 300 m südwestlich durch die „heutig Burg“ neu gebaut und ihr den Namen Burg Fukuoka gegeben.

Adresse: Burg Fukuoka 1 Jonai, Chuo Ward, Fukuoka, 810-0043, Japan

Ōhori Park

Der Ōhori-Park (大濠公園, Ōhori-kōen, wörtl. Großer Wassergraben-Park) ist ein Park im Zentrum von Fukuoka und wurde zwischen 1926 und 1929 angelegt. Sein Herzstück ist der große Teich, um den herum ein etwas mehr als 2 Kilometer langer Spazierweg angelegt ist.

Sein Teich war einst ein Teil des Grabensystems der Burg Fukuoka. Heute befindet sich in dessen Mitte drei Inseln, die durch Steinbrücken miteinander und mit dem Festland verbunden sind.

Besonders auffällig ist der sechseckige rote Pavillon, der zum Verweilen einlädt.

Wenn du magst, kannst du noch das Fukuoka Art Museum besuchen, das am südöstlichen Teil des Teiches angrenzt. Eröffnet wurde es 1979 und zeigt eine Sammlung von buddhistischen Statuen aus dem 11. Jahrhundert sowie Skulpturen und Gemälde.

Ebenfalls in der Nähe befindet sich der Japanische Garten des Parks. Der ist allerdings nicht kostenlos. Du kannst ihn gegen eine kleine Gebühr von 250 JPY betreten und findest dort eben einen japanischen Garten mit einem Teehaus und einer Wasseranlage.

Adresse: Ohori Park, 〒810-0051 Fukuoka, Chuo Ward, Ohorikoen, Japan, 公園管理事務所
Öffnungszeiten: rund um die Uhr
Eintritt:
kostenlos; Japanischer Garten 250 JPY

Canal City

Canal City Hakata (キャナルシティ博多) klingt wie ein ganzer Stadtteil, meint aber nur ein Einkaufszentrum. Doch eigentlich ist es eine Welt für sich, denn es handelt sich um das größte Einkaufszentrum oder besser Vergnügungszentrum der Stadt.

Das offene und leicht futuristische Design macht es zu einem der Wahrzeichen der Stadt.

Die Canal City wurde 1996 eröffnet und folgt dem Konzept, seine Besucher in den Mittelpunkt zu stellen. Das Einkaufszentrum will ihnen einen Ort geben, an denen sich die Menschen treffen und amüsieren, aber zugleich auch entspannen und verweilen können.

Auf insgesamt fünf Stockwerken hast du also die Möglichkeit durch Geschäfte zu stromern, Restaurants und Cafés auszutesten und in Kinos entertaint zu werden.

Das eigentlich Besondere ist für mich jedoch der kleine Kanal und die Begrünung, die die Canal City wie eine andere Welt erscheinen lassen. Dabei finden in dem Komplex regelmäßig Wasser- und Lichtshows statt.

Adresse: Canal City Hakata, 1 Chome-2 Sumiyoshi, Hakata Ward, Fukuoka, 812-0018, Japan

Öffnungszeiten:
Geschäfte: 10:00 bis 21:00 Uhr
Restaurants: 11:00 bis 23 Uhr

Eintritt: natürlich kostenfrei

Fukuoka Tower

Der Fukuoka Tower (福岡タワー) sieht ziemlich futuristisch aus. Er wurde 1989 fertiggestellt und ist mit 234 Metern der höchste Küstenturm des Landes. Wenn du einen Blick über die Stadt haben möchtest, besuche doch eine der Aussichtsplattformen. Insgesamt gibt es drei – eine auf 116 Metern, eine auf 120 Metern und eine auf 123 Metern – und von hier aus hat man einen 360 Grad Rundumblick auf die Umgebung.

Der Fukuoka Tower hat einen dreieckigen Querschnitt und seine Fassade ist mit 8.000 Halbspiegeln bedeckt.
Du merkst schon: Zahlen spielen hier offenbar eine besondere Rolle.

Man hat, wie bei so vielen Türmen, die Möglichkeit, die Beleuchtung anzupassen. So erstrahlt der Fukuoka Tower zu Kirschblütenzeit beispielsweise in einem Kirschblütenrosa.

Adresse: Fukuoka Tower, 2 Chome-3-26 Momochihama, Sawara Ward, Fukuoka, 814-0001, Japan
Öffnungszeiten: 9:30 bis 22:00 Uhr (letzter Einlass 21:30 Uhr)
Eintritt:
800 JPY

Nakasu

Nakasu (中洲, wörtl.: Sandbank oder „die Insel in der Mitte“) ist das Rotlichtviertel und befindet sich zwischen den Flüssen Naka (那珂川, nakagawa) und Hakata (博多川, hakatagawa). Benannt ist es nach einem beliebten Vergnügungsviertel von Edo, das im späten 18. Jahrhundert existierte.

Nakasu ist eines der größten Rotlicht- bzw. Ausgehviertel im Westen des Landes und bietet deshalb auch diverse Restaurants. Die beliebten Yatai-Stände sind ebenfalls Teil des Viertels und befinden sich am Naka-Fluss.

Yatai-Stände

Fukuoka ist bekannt für seine vielen Yatai-Stände (屋台). Dabei handelt es sich um kleine mobile Garküchen, die lokale Köstlichkeiten und Gerichte wie Ramen oder Yakitori servieren.

Besonders abends sind sie beliebte Anlaufstellen und bieten dir ein authentisches kulinarisches Erlebnis.

Dazaifu Tenman-gū

Der Dazaifu Tenman-gū (太宰府天満宮) ist ein Shintō-Schrein und gehört zu den Hauptschreinen, in denen der Gelehrte und Politiker Sugawara no Michizane verehrt wird bzw. sein zum Gott des Lernens (tenjin, 天神) gewordener Geist.

Er befindet sich nicht direkt in Fukuoka, sondern in Dazaifu, dem Exil, in dem Sugawara no Michizane zuletzt lebte und schließlich auch verstarb.

Angeblich wurde die Haupthalle des Schreins im Jahr 905 auf dem Grab von Michizane errichtet.
Wie so viele andere Gebäude in Japan, wurde auch dieser Schrein niedergebrannt. Die heutige Halle stammt aus dem Jahr 1591 und gilt als wichtiges Kulturgut Japans. Derzeit wird die Haupthalle restauriert.

Ein Besuch lohnt sich trotzdem, denn auf den Schreinareal gibt es noch so viel mehr zu entdecken.

Ein Besuch im Frühling zur Pflaumenblüte könnte besonders schön sein. Da ist ein Großteil des Schreinareals nämlich in ein zartes Rosa getaucht.

Noch mehr Infos zum Dazaifu Tenman-gū gibt es hier: Dazaifu Tenman-gū – Ein Besuch des bekanntesten Schreins in Dazaifu

Adresse: Dazaifu Tenman-gū, 4 Chome-7-1 Saifu, Dazaifu, Fukuoka 818-0117, Japan

Dazaifu Tenman-gū in Dazaifu

Übernachten in Fukuoka

Am Anfang hätte ich gerne ein Hotel in der Nähe der Hakata Station gehabt, weil ich gerne möglichst mobil gewesen wäre. Und ds ist ideal, wenn du viele Tagestrips oder Aktivitäten außerhalb von Fukuoka planst.

Wir haben uns aufgrund unserer Planung dann jedoch dagegen und für ein Hotel an der Gion Station entschieden, also eine Station von der Hakata Station entfernt. Der Vorteil war die gute Anbindung an den ÖPNV und die Nähe zu drei großen Sehenswürdigkeiten, nämlich dem Tōchō-ji, dem Kushida-Schrein und dem Mangyoji.

Deshalb haben wir uns für das Daiwa Roynet Hotel Hakatareisen Premier Affiliatelink entschieden. Die Anbindung ist hervorragend und die Zimmer vergleichsweise günstig. Etwas näher an der Bahnstation und quasi auf der anderen Straßenseite liegt zudem das Daiwa Roynet Hotel Hakata-Gion Affiliatelink derselben Kette.

Ich mag die Daiwa Roynet Hotelkette sehr gerne, da die Zimmer sauber und gut ausgestattet sind. Die Preise sind in Ordnung und nachdem ich nun zwei ausprobiert habe, weiß ich genau, was ich erwarten kann.

Mein präferierter und favorisierter Zimmertyp ist hier übrigens das Zweibettzimmer. Es ist direkt sehr viel größer als das Doppelzimmer und dadurch viel geräumiger.

Solltest du eher ein Hotel an der Hakata Station suchen, möchte ich dir das JR Kyushu Hotel Blossom Hakata Chuo Affiliatelink ans Herz legen. Die JR-Hotels zeichnen sich durch ebenfalls sehr geräumige Zimmer und unheimlich freundliches und mehrsprachiges Personal aus. Sie verfügen zudem meist über eine gute Schallisolierung

Daiwa Roynet Hakatareisen Premier in Fukuoka

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